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Gegen das Vergessen: Kölner Künstler lässt syrische Oasenstadt Palmyra neu entstehen

01.06.2016

Bereits seit drei Jahrzehnten baut Cöllen Architekturdenkmäler originalgetreu nach und ist mit seinen in monatelanger Kleinstarbeit gefertigten Miniaturen weltweit in Museen und Privatsammlungen zu sehen. „Architektur ist eine Essenz menschlicher Erfahrungen“ erklärt der Künstler – und Kork mache diese Erfahrungen als lebendiges Naturmaterial unmittelbar erlebbar. Mit dem „Projekt Palmyra“ setzt der 63jährige nun ganz aktuell ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen: „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“.


Die Länder des Nahen und Fernen Ostens kennt Cöllen aus vieljähriger Erfahrung. „Es ist eine der Wiegen unserer Kultur – und doch haben dort viele Menschen in ihrem Leben nichts anderes gesehen als Krieg und den Kampf ums nackte Überleben“. Cöllen ist überzeugt, dass der Schlüssel zur Lösung der Menschheitskrise in Nahost in Erinnerung und Empathie liegt.


Auf seinem Blog modellpalmyra.wordpress.com dokumentiert Dieter Cöllen sein Palmyra-Projekt. Und er lädt Interessierte ein, ihn zu unterstützen. Geplant ist eine Ausstellung, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer Vision friedlichen Zusammenlebens der Kulturen verdichtet. „Das ist es, was Geschichte ausmacht. Dass wir Teil davon sind“.


Weiterführende Informationen zum Projekt Palmyra und dessen Gestaltungsmaterial Kork:


www.coellen-cork.de


www.kork.de


www.natuerlichkork.de


www.schoenerlebenmitkork.de


 


 



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