Wunder der Natur

Regelmäßig entrindete Bäume produzieren sogar bis zu viermal mehr Kork als nicht entrindete – und binden so noch stärker das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid. 

Grüne Heldin: die Korkeiche

Der Rohstoff, für den kein einziger Baum fällt

Korkeichenwälder sind Kulturlandschaften. Das bedeutet: Sie sind von Menschen aufgeforstet und geschaffen. Dabei legen die Kork-Bauern größten Wert auf Nachhaltigkeit und die vollständige Nutzung der Erträge. Das beschert einer Korkeiche eine Lebensdauer von 150 bis 200 Jahren. In dieser Zeit wird ihre Rinde etwa 16 Mal geerntet und das ganz ohne den Baum zu beschädigen. So viel Nachhaltigkeit kann kaum ein anderer Rohstoff für sich beanspruchen. 

Handarbeit mit Tradition

Während der Erntezeit von Ende Mai bis August schälen die Kork-Bauern 46 Kilogramm Kork-Rinde von jedem Baum – in Handarbeit und ohne dem Baum zu schaden. Dafür nutzen sie eine schon seit vielen Generationen angewandte, traditionelle Technik. Anschließend wird der geerntete Kork komplett genutzt und verarbeitet – damit kein Gramm des wertvollen Rohstoffes verschwendet wird.