
Natürlich und wohngesund dämmen: Alternative Kork
Für Häuslebauer zählt vor allem eines: Materialien, auf die sie sich zu 100 Prozent verlassen können. Und immer häufiger: Stoffe, die natürlich sind. Ob in Wänden als Korkgranulat, am Boden als Trittschalldämmung oder als Korkbelag – der Alleskönner Kork kommt jeder Konstruktion zugute. Grund dafür ist unter anderem sein geringes Gewicht und seine hohe Elastizität.
Auch Backkork in Form von Platten für Dächer, Decken oder Fassaden bietet sich als nachhaltige Alternative für den ökologischen Hausbau an. Hergestellt wird er aus geschrotetem Kork. Dieser wird in riesige Druckbehälter gegeben und dort mit etwa 350°C heißem Wasserdampf 20 Minuten lang behandelt. Das Granulat dehnt sich in Folge dessen auf die vorgegebene Druckbehälterform aus und erhält eine dunkelbraune bis schwarze Farbe. Durch die korkeigene, harzähnliche Substanz Suberin verbindet sich die Masse quasi „selbstklebend“ zu festen Blöcken. Nach einer Ablüftzeit von mindestens einer Woche werden die dunklen Blöcke in verwendbare Platten geschnitten, die dann als Bau- und Dämmmaterial dienen können.
Kork verbindet viele Eigenschaften, die beim Hausbau unabdingbar sind: Er ist wärmeisolierend und geräuschdämpfend, extrem leicht, schwer brennbar und nimmt praktisch keine Feuchtigkeit auf. Zudem ist er hochbelastbar und alterungsbeständig. Grund genug sich voll und ganz auf ihn verlassen zu können.

Ökologisch: Backkork
Kork stellt eine echte Alternative zu gewöhnlichen Dämmstoffen dar. Dabei macht er nicht nur funktional, sondern auch optisch was her - durch seine dunkle Färbung. mehr








