
Mit Kork zum frischen Trenddesign:
Schweizer Hotel verblüfft mit Mix aus Alt und Neu
Mit einer außergewöhnlichen Innenarchitektur hebt sich das Hotel Rebstock im Schweizer Wolhusen aus der Masse hervor. Dem Gasthaus gelingt eine raffinierte Verbindung aus traditionellen Motiven und moderner Umsetzung – mit Hilfe eines entscheidenden Elements: Kork. Der Rohstoff paart die jahrhundertealte Tradition der nachhaltigen Ernte mit innovativen Einsatzgebieten.
15. Februar 2011 – Sanfte Hügel und ein rauschender Bach – das Hotel Rebstock fügt sich harmonisch in die Umgebung des Schweizer Kantons Luzern. Die zünftige Fassade, von Weinreben-Ornamenten verziert, stellt das Gasthaus im zweiten Obergeschoss in Kontrast zu hochmodernem Innendesign. Dabei durchzieht ein Thema durchgängig den puristisch-klaren Stil der neuen Gasträume: das Trendmaterial Kork.
Der erste Blick beim Betreten des Hotelzimmers fällt unweigerlich auf den ausgefallenen Wandschmuck. Neben- und übereinander gesetzte Kork-Quadrate, auf Holzfaserplatte appliziert, ergeben ein dekoratives umlaufendes Band. In stilisierter Anmutung wird dabei die Form von Weintrauben und ihrer Ranken nachempfunden. Doch auch an anderen Stellen ist der Naturstoff Kork gelungen in Szene gesetzt: als Oberfläche für Schreib- und Ablageflächen oder Rückwand für das Bett. Und – im Zusammenspiel mit dem ebenfalls aus natürlichen Materialien hergestellten Linoleum – als Bodenbelag auf 170 Quadratmetern.
Kork lädt Gäste zum Verweilen ein
Für Innenarchitekt Frank Daniels von der Barmade AG sprach eine Fülle von Gründen dafür, Kork als dominantes Material im Innendesign einzusetzen. „Es ist ein Werkstoff, der sich im direkten Hautkontakt sehr angenehm und behaglich anfühlt. Als Bodenbelag bietet er hohen Laufkomfort und selbst nackten Füßen einen warmen, hygienischen Untergrund.“ Weitere Argumente für Daniels: die natürliche Ausstrahlung von Kork, seine ökologisch wertvollen Eigenschaften, die einfache Verarbeitung und nicht zuletzt seine Wirtschaftlichkeit.
Idealer Werkstoff fürs Hoteldesign
Den kompletten Umbau der zweiten Etage des Hotels – von der Planung bis zur Fertigstellung im Juli 2010 – realisierte die Barmade AG in nur sechs Monaten. Gesamtkosten für das Projekt: 800.000 Schweizer Franken, also rund 620.000 Euro. Für Innenarchitekt Daniels ist es das erste Projekt, in dem er Kork in einem so großen Umfang einplanen konnte. „Bislang stießen wir regelmäßig auf Skepsis bei den Bauherren aus dem Hotellerie-Sektor. Hartnäckig hält sich die falsche Vorstellung, Kork sei nicht strapazierfähig genug, was zu einer aufwändigen Pflege und teurem Unterhalt führe.“ Zu Recht überzeugte Daniels den Bauherrn David Unternährer vom Gegenteil. Tatsache ist, dass sich Kork gerade durch einen robusten, langlebigen Charakter auszeichnet. Das macht ihn – gemeinsam mit den Eigenschaften dämmend, wasserabweisend und feuerfest – zum idealen Werkstoff für das Hotel- und Gastronomie-Gewerbe.
Alle Details, Informationen, Fotos und Pressematerial gibt es unter www.schoener-leben-mit-kork.de oder auf www.facebook.com/schoenerlebenmitkork.
Über APCOR
APCOR – Associação Portuguesa de Cortiça – ist der portugiesische Korkverband. Gegründet 1956 versteht er sich als Vertreter der portugiesischen Korkindustrie. Zu seinen Hauptaufgaben zählt die nationale und internationale Förderung, Weiterentwicklung und Vermarktung des Rohstoffes und seiner unterschiedlichen Produkte. APCOR hat seinen Hauptsitz in Santa Maria de Lamas, Portugal. Weitere Informationen unter www.realcork.org.
Über den Deutschen Kork-Verband (DKV)
Der Deutsche Kork-Verband e.V. wurde 1985 gegründet. Zweck des Verbandes ist die Wahrnehmung und Förderung aller gemeinsamen Belange der in ihm zusammengeschlossenen Unternehmen. Neben der branchenpolitischen Interessenvertretung der Mitgliedsfirmen liegen die Schwerpunkte der Verbandstätigkeit in der Qualitätssicherung für Produkte aus Kork, in der Verbesserung der Herstellungs- und Verarbeitungsmethoden sowie in der Initiierung und Unterstützung von Forschungsprojekten über das nachwachsende Naturprodukt Kork und die daraus entstehenden Endprodukte.
Zur Sicherung eines einheitlichen Qualitätsstandards hat der Deutsche Kork-Verband gemeinsam mit dem eco-Institut in Köln ein Gütesiegel entwickelt: das Kork-Logo. Die seit 1997 bestehende Zertifizierung wird an Produkte vergeben, die den in Europa geltenden technischen und chemischen Normen entsprechen. Damit ist gewährleistet, dass alle verwendeten Materialien und Stoffe umweltfreundlich sind. Weitere Informationen unter www.kork.de.
Pressekontakt
Für weitere Informationen steht Ihnen folgende Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung:
Deutscher Kork-Verband e.V.
Mittelstr. 50
33602 Bielefeld
Wiebke Knerich
Tel.: +49 521-965 33 35
Fax.: +49 521-965 33 77
E-Mail: wknerich@kork.de








