Robust, pflegeleicht und im Trend: Korkboden bringt Nachhaltigkeit in den Objektbereich

02. Dezember 2010 – Der Trend zu natürlichen Materialien hat den gewerblichen Raum erreicht: Ökologisch wertvolle Bodenbeläge werden zunehmend bevorzugt. Allerdings unter folgenden Voraussetzungen: Der Boden muss den hohen Anforderungen im Objektbereich standhalten, sprich: sich durch Strapazierfähigkeit auszeichnen, zudem schnell zu verlegen und leicht zu pflegen sein. Was viele nicht wissen: Korkboden, der derzeit ein Comeback als Trendmaterial erlebt, eignet sich – speziell versiegelt – ausgezeichnet für die Ansprüche im Objektbereich. Der natürliche, umweltfreundliche Belag ist nicht nur äußerst strapazierfähig und langlebig, er zeigt sich neuerdings auch in einer breiten Palette von Gestaltungsvarianten und fügt sich damit in jedes Design-Konzept perfekt ein. Für Bauherren ist das eine große Chance: Sie können sich mit einem Bodenbelag, der sich von der Masse positiv abhebt, als Innovator mit Trendbewusstsein und ökologischem Gewissen positionieren.

Langlebiges Multitalent: Material für hohe Ansprüche

Ein Boden, der in einem Verkaufsraum, auf Büroflächen oder in einer Hotel-Lobby liegt, ist einer enorm hohen Beanspruchung ausgesetzt. Eine Herausforderung, der Korkböden ab der Beanspruchungsklasse 33 gewachsen sind: „Eine spezielle Versiegelung macht den Bodenbelag extrem robust, kratzfest und langlebig. Die Elastizität und natürliche Optik des Korks bleiben zugleich gewahrt“, erklärt Tomas Cordes, Sprecher des Vorstands Deutscher Kork-Verband e.V. (DKV).

Die trittschalldämmende Eigenschaft von Kork sorgt für eine angenehme Geräuschkulisse. Davon profitiert insbesondere der Ladenbau, der es sich zum Ziel setzt, den Kunden eine entspannte und ruhige Atmosphäre zu bieten. Auch leistet Korkboden einen entscheidenden Beitrag zum gesundheitsorientierten Arbeitsplatz: Der elastische Belag schont die Gelenke. Zudem schafft er eine Raumluft, die selbst für Allergiker geeignet ist: Korkboden ist antistatisch und hält deshalb den Staub nicht fest. Außerdem lässt er sich leicht und schnell reinigen.

Beispiel Bonita: Trendboden für Trendmode

Argumente wie diese überzeugten das Filialunternehmen Bonita davon, auf 18.000 Quadratmetern ihrer Stores für Damenmode Korkboden verlegen zu lassen. Der Belag sollte in das Design-Konzept passen, in dem natürliche Materialien und warme, helle Farben dominieren. Zugleich wollten die Bauherren einen pflegeleichten und strapazierfähigen Boden. Den Zuschlag erhielt schließlich ein Korkboden, der die Bauherren rundum überzeugte: Der hochmoderne Belag ist mit einer widerstandsfähigen Nutzschicht versiegelt, die auf einer Nanotechnologie basiert und optimal gegen Schmutz und Kratzer schützt. Das speziell für Bonita entwickelte Design mit einem hellen Vanilleweiß und natürlicher Maserung harmoniert ausgezeichnet mit dem Store-Konzept.

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Wahl des Bodenbelags war der Kostenpunkt. Auch hier bot der Korkboden Bonita entscheidende Vorteile. Das fing bereits beim Verlegen an: Um den engen Zeitrahmen einzuhalten, wurde der Korkboden schwimmend und damit schnell und kostengünstig verlegt. Die Entscheidung für den Korkboden zahlt sich für Bonita auch langfristig aus. Der versiegelte Belag ist leicht zu reinigen, braucht weder abgeschliffen noch nachversiegelt zu werden und benötigt kein spezielles Pflegemittel. Darüber hinaus wirkt sich der wärmedämmende Korkboden positiv auf die Energiekosten aus.

Naturstoff Kork: Meister der Nachhaltigkeit

Korkboden ist aus wirtschaftlichen und ästhetischen Gesichtspunkten eine gute Wahl für den Objektbereich. Und kein zweiter Bodenbelag kann es in puncto Nachhaltigkeit mit Kork aufnehmen. Cordes: „Zur Gewinnung des Rohstoffs Kork muss kein einziger Baum gefällt werden. Die Rinde der Korkeiche wird geschält, ohne den Baum zu verletzen. Außerdem wird im gesamten Produktionsprozess jedes Gramm Kork verwertet.“ Nicht ohne Grund sind die Deutschen weltweit die größten Anhänger von Korkboden: 5,5 Millionen Quadratmeter werden hier pro Jahr abgesetzt - Tendenz steigend. Cordes: „Gerade für den gewerblichen Raum steckt in Kork großes Potenzial – als wirtschaftlich überzeugender und ökologisch wertvoller Bodenbelag.“

Informationen zu Kork, Fotos und Pressematerial unter www.schoener-leben-mit-kork.de oder auf www.facebook.com/schoenerlebenmitkork.

Über APCOR
APCOR – Associação Portuguesa de Cortiça – ist der portugiesische Korkverband. Gegründet 1956 versteht er sich als Vertreter der portugiesischen Korkindustrie. Zu seinen Hauptaufgaben zählt die nationale und internationale Förderung, Weiterentwicklung und Vermarktung des Rohstoffes und seiner unterschiedlichen Produkte. APCOR hat seinen Hauptsitz in Santa Maria de Lamas, Portugal. Weitere Informationen unter www.realcork.org.

Über den Deutschen Kork-Verband (DKV)
Der Deutsche Kork-Verband e.V. wurde 1985 gegründet und feiert aktuell sein 25-jähriges Bestehen. Zweck des Verbandes ist die Wahrnehmung und Förderung aller gemeinsamen Belange der in ihm zusammengeschlossenen Unternehmen. Neben der branchenpolitischen Interessenvertretung der Mitgliedsfirmen liegen die Schwerpunkte der Verbandstätigkeit in der Qualitätssicherung für Produkte aus Kork, in der Verbesserung der Herstellungs- und Verarbeitungsmethoden sowie in der Initiierung und Unterstützung von Forschungsprojekten über das nachwachsende Naturprodukt Kork und die daraus entstehenden Endprodukte. Zur Sicherung eines einheitlichen Qualitätsstandards hat der Deutsche Kork-Verband gemeinsam mit dem eco-Institut in Köln ein Gütesiegel entwickelt: das Kork-Logo. Die seit 1997 bestehende Zertifizierung wird an Produkte vergeben, die den in Europa geltenden technischen und chemischen Normen entsprechen. Damit ist gewährleistet, dass alle verwendeten Materialien und Stoffe umweltfreundlich sind. Weitere Informationen unter www.kork.de


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