In wenigen Schritten zum gemütlichen Wohlfühlzuhause: Korkboden einfach selbst verlegen

Er vermittelt Wohlbehagen, eine natürliche Wärme und sorgt für ein gutes Raumklima. Und er liegt im Trend: Korkboden. Wer sich für einen Korkboden entscheidet, kann zwischen den unterschiedlichsten Designvarianten und verschiedenen Verlegetechniken wählen. Dabei muss nicht immer der Fachmann ran. Mit ein paar Handgriffen kann Korkboden einfach selbst verlegt werden.

18. Oktober 2010 – Wer eine Renovierung oder einen Umbau zu großen Teilen selbst erledigt, spart laut „Das Haus“ bis zu 60 Prozent an Kosten für Handwerker und Fachleute. Aus diesem Grund packt jeder zweite Bauherr selbst mit an, vor allem wenn es um den Fußboden geht. Auch ein Korkboden lässt sich leicht verlegen. Worauf es dabei ankommt:


Die Vorbereitung

• Egal, ob Korkparkett (Klebekork) oder Kork-Fertigparkett mit Klicktechnik: Vor dem Verlegen sollten die Paneele in der Verpackung etwa 48 Stunden im zu verlegenden Raum gelagert werden, damit sich der Kork „akklimatisieren“ kann.

• Der Untergrund, auf dem der Boden verlegt wird, sollte eben, glatt, trocken und sauber sein, größere Mulden mit Spachtelmasse aufgefüllt werden.


Kork-Fertigparkett mit Klicktechnik (schwimmend) verlegen

• Benötigtes Werkzeug: Hammer, Schlagklotz, Säge, Winkel, Abstandskeile, Bleistift

• In einer Ecke des Raums beginnen und die erste Diele ausrichten; in der Regel quer zur Fensterfront.

• Alle weiteren Dielen längsseitig bei 20-30 Grad Neigung einhebeln und mit leichtem Druck absenken, danach mit einem Hammer und Schlagklotz an der Kopfseite „nachklopfen“, damit sich die Fugen schließen.

• Wichtig: Viele Dielen müssen im so genannten Versatz angeordnet werden, bei neuen Designs ist zum Teil schon das Verlegen mit Kreuzfuge (wie bei Fliesen) möglich. Die Verlegung variiert je nach Design und Hersteller.

• Kork ist ein Naturprodukt und dehnt sich bei Wärme minimal aus. Daher sollte zu jeder festen Konstruktion wie Wände und Heizungen ein Abstand von circa 8 mm eingehalten werden. Diese schmalen Dehnungsfugen werden mit Abstandskeilen erzeugt und später durch die Sockelleisten verdeckt.

• Tipp: Für eine noch längere Lebenszeit empfiehlt es sich, den Korkboden nach dem Verlegen mit einem speziellen Pflegemittel zu behandeln (so genannte Erstpflege).

 

Korkparkett (vollflächig verklebt) verlegen

• Benötigtes Werkzeug: Korkkleber, Zahnspachtel, Gummihammer, Cutter, Zollstock

• Tipp: Mit dem Verlegen des Bodens am besten in der Raummitte beginnen und nach außen vorarbeiten.

• Korkkleber (gibt es im Fachhandel) mit der Zahnspachtel dünn und flächendeckend auf dem Boden auftragen; dabei jeweils nur die Fläche benetzen, die in 10 Minuten belegt werden kann, damit der Kleber nicht trocknet.

• Diele für Diele positionieren und andrücken, dabei jeweils eine Dehnungsfuge von etwa 2 mm zu allen Seiten hin einhalten. Danach mit einem Gummihammer von innen nach außen festklopfen.

• Circa drei Tage nach der Verlegung kann die Oberfläche des naturbelassenen Korkparketts versiegelt, gewachst oder imprägniert werden.

• Wichtig: Sowohl beim Korkboden als auch bei den Versiegelungsmitteln auf umweltfreundliche Materialien achten. Sicherheit bietet das Kork-Logo des Deutschen Kork-Verbandes.

 

Unterstützung bei der Verlegung von Korkboden und eine große Auswahl verschiedener Designs gibt es im qualifizierten Fachhandel.

Informationen zu Kork, Fotos und Pressematerial unter www.schoener-leben-mit-kork.de oder auf www.facebook.com/schoenerlebenmitkork.

 

Über APCOR

APCOR – Associação Portuguesa de Cortiça – ist der Portugiesische Kork-Verband. Gegründet 1956, versteht er sich als Vertreter der portugiesischen Korkindustrie. Zu seinen Hauptaufgaben zählt die nationale und internationale Förderung, Weiterentwicklung und Vermarktung des Rohstoffes und seiner unterschiedlichen Produkte. APCOR hat seinen Hauptsitz in Santa Maria de Lamas, Portugal. Weitere Informationen unter www.realcork.org.

Über den Deutschen Kork-Verband (DKV)

Der Deutsche Kork-Verband e.V. wurde 1985 gegründet. Die Schwerpunkte der Verbandsarbeit liegen in der Qualitätssicherung für Korkprodukte, der Verbesserung der Herstellungs- und Verarbeitungsmethoden sowie in der Initiierung und Unterstützung von Forschungsprojekten. Zur Sicherung eines einheitlichen Qualitätsstandards hat der Deutsche Kork-Verband gemeinsam mit dem eco-Institut in Köln ein Gütesiegel entwickelt: das Kork-Logo. Die seit 1997 bestehende Zertifizierung wird an Produkte vergeben, die den in Europa geltenden technischen und chemischen Normen entsprechen. Damit ist gewährleistet, dass alle verwendeten Materialien und Stoffe umweltfreundlich sind. Weitere Informationen unter www.kork.de.

 

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Pressekontakt

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Deutscher Kork-Verband e.V.
Mittelstr. 50
33602 Bielefeld

Wiebke Knerich
Tel.:  +49 521-965 33 35
Fax.: +49 521-965 33 77
E-Mail: wknerich@kork.de